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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad teilt Abt Wibald von Corvey (und Stablo) mit, er sei durch seine Getreuen an der Kurie in Rom wiederholt zur Abordnung von Gesandten an den Papst und an die Stadt Rom aufgefordert worden (… fideles nostri de curia Romana sepius nos tum per scripta tum per privata consilia sua commonuerunt, ut nuncios nostros ad dominum papam et in urbem pro regni negociis dirigamus), und auch der Papst (Eugen III.) habe ihm geschrieben, daß er die angekündigte große Gesandtschaft erwarte (Dominus quoque papa in litteris suis … asserit se nuncios principales … expectare …). Wegen seiner erprobten Tüchtigkeit in diesen Dingen bittet er Wibald dringend, zusammen mit dem Kanzler (Arnold von Wied) eine Gesandtschaft nach Rom zu übernehmen und sich deswegen am 8. September entsprechend vorbereitet in Nürnberg am Hof einzufinden (… certi sumus, regni utilitas poscit et nostra voluntas ordinavit, ut nostrę dilectionis obtentu uná cum cancellario nostro legationis huius laborem assumas. Rogamus igitur obnixe, ut in nativitate sanctę Marię ita preparatus Nurenberc venias, ut in legatione illa peragenda procedas). Über Konrads Maßnahmen gegen Bischof (Heinrich) von Minden und Dietrich von Ricklingen, die Wibald Unrecht zugefügt hatten (De iniuria … tibi illata …), werde ihm sein Kaplan Heribert ausführlich berichten.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Archives de l´État à Liège, Abschrift aus der Mitte des 12. Jahrhunderts in Wibalds Briefbuch (B). Drucke: Epp. Wibaldi Nr. 276 = MGH Nr. 250; MGH DKo.III. 236. Regg.: Wauters 2 S. 323; Diestelkamp – Rotter 1 Nr. 286.

Kommentar

Zur Datierung siehe die Vorbemerkung von Hausmann.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 686, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-07-00_3_0_4_1_2_688_686
(Abgerufen am 25.01.2017).