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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Bischof Bernhard von Hildesheim stellt auf Drängen Konrads und anderer Fürsten Graf Hermann von Winzenburg die von Kaiser Lothar (III.) diesem entzogene und zerstörte Burg Winzenburg nach Lehnrecht zurück.

Überlieferung/Literatur

Urkunde Bischof Bernhards von Hildesheim von 1150 Mai 8, Hildesheim, UB Hildesheim 1 Nr. Nr. 263. – Vgl. auch B-Petke 255, 257 und 397.

Kommentar

Nach Goetting, Hildesheimer Bischöfe 361f., hat Konrad das Ziel, den Raum an oberer Weser und Leine und das Nordharzgebiet unter seinen Einfluß zu bringen und die Einflußzonen Herzog Heinrichs von Sachsen und des Erzbischofs von Mainz voneinander zu trennen, mit der Rückgabe der Winzenburg an seinen treuen Anhänger Hermann von Winzenburg erreicht. Die Übertragung Ringelheims (siehe Reg. 679) sollte das Bistum Hildesheim, wo der neue Dompropst Rainald von Dassel die königlichen Interessen vertrat, für den Verlust entschädigen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 677, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-05-08_1_0_4_1_2_679_677
(Abgerufen am 25.07.2017).