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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad begründet in einem Schreiben an Papst Eugen III. das Ausbleiben der nach seiner Rückkehr aus dem Osten (vom Kreuzzug) – angesichts der Unmöglichkeit, selbst zu ihm (Eugen) zu reisen – vorgeschlagenen Gesandtschaft mit einer ihn sechs Monate hindurch an den Geschäften hindernden schweren Erkrankung (Sed primo detinuit nos gravis infirmitas a deo nobis ad correctionem data, que nos in tantum VI fere mensibus afflixit …) und mit Wirren, welche von einigen, die seine Krankheit auszunutzen trachteten, ausgelöst wurden und deren Unterdrückung all seine Kraft erforderte. Er teilt dem Papst mit, daß er aber nunmehr, da ein günstiges Ende (der Wirren im Reich) abzusehen sei, seinen Notar Magister Heinrich (magistrum Heinricum curię nostrę notarium) mit der Vollmacht zu Verhandlungen über – in seinem Schreiben nicht genannte – bedeutsame Angelegenheiten entsende.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Archives de l´État à Liège, Abschrift aus der Mitte des 12. Jahrhunderts in Wibalds Briefbuch (B). Drucke: Epp. Wibaldi Nr. 248 = MGH Nr. 175; MGH DKo.III. 230.

Kommentar

Zu den seit dem Sommer 1149 bestehenden Plänen einer Gesandtschaft an die Kurie vgl. Reg. 616, zur Mission des Notars Heinrich Regg. 760 und 762.

Nachträge (1)

Nachtrag von Redaktion, eingereicht am 02.07.2010.

Statt "MGH Nr. 175" muss es Nr. 220 heißen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 671, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-04-20_2_0_4_1_2_673_671
(Abgerufen am 27.03.2017).