Regestendatenbank - 182.315 Regesten im Volltext

RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

Sie sehen den Datensatz 677 von insgesamt 793.

Konrad sendet den Grafen Alexander von Gravina, den er zu diesem Zweck aus Venedig hat kommen lassen, als Gesandten an den byzantinischen Hof, wo er die Bedingungen des Heiratsvertrages zwischen Konrads Sohn Heinrich (VI.) und einer Nichte Kaiser Manuels (I. Komnenos) aushandeln soll.

Überlieferung/Literatur

Brief Konrads an die Kaiserin Irene Reg. 670; Brief Wibalds von Stablo an Konrad Reg. 688.

Kommentar

Die Eckdaten der Gesandtschaft des Grafen Alexander von Gravina ergeben sich aus dem Zeitpunkt der Abfassung des sie ankündigenden Briefes und aus der Aussage des Wibaldbriefes, wonach Alexander im August jedenfalls noch nicht zurückgekehrt war und man auch noch keine Nachricht über das Ergebnis seiner Gespräche erhalten hatte. – Aufgabe des Grafen war außer der Vereinbarung der Bedingungen in einigen noch offengebliebenen Punkten des Heiratsvertrages auch die Neuverhandlung einiger Details des in Thessalonike ausgehandelten Vertrages, vor allem in jenen Punkten, die bei der Kurie besondere Sorge hervorriefen, wie etwa die Frage der Aufrechterhaltung der kirchlichen Suprematie Roms über von Byzanz in Besitz genommene Gebiete in Unteritalien, vgl. Niederkorn, Mitgift 138.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 674, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-04-00_2_0_4_1_2_676_674
(Abgerufen am 24.10.2017).