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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad beauftragt Erzbischof Heinrich von Mainz, in dem vor ihn gebrachten Streit zwischen dem Kanoniker Bernward von St. Peter und Alexander in Aschaffenburg und Adalbero von Großostheim und dessen Söhnen um drei Hufen bei Groß- und Kleinostheim, gemäß einem von ihm angeforderten Urteil des Grafen Gerhard von Rödelheim den Besitz Bernward zuzusprechen, wenn dessen Mitlandleute (provintiales) die Berechtigung seines Anspruches bestätigen.

Überlieferung/Literatur

Urkunde Erzbischof Heinrichs von Mainz, Mainzer UB 2/1 Nr. 191 = UB Aschaffenburg 1 Nr. 22a. Reg.: Diestelkamp – Rotter Nr. 1 280.

Kommentar

Nach UB Aschaffenburg 1 Nr. 22a ist zu vermuten, daß Konrad auf dem Frankfurter Hoftag vom August 1149 (Reg. 613) mit dem seit längerem schwelenden und auch vor den Papst gebrachten Streit befaßt wurde. Das Urteil zugunsten Bernwards wurde am 4. März 1150 in Aschaffenburg gefällt, die Beurkundung erfolgte erst nach Konrads Tod.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 661, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-03-04_1_0_4_1_2_663_661
(Abgerufen am 24.10.2017).