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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad ersucht Papst Eugen III., den zur Erfüllung seines Gelübdes als Kreuzfahrer auf dem Weg nach Jerusalem an den päpstlichen Hof kommenden, in Sachen des Reiches verdienstvollen Bischof (Heinrich) von Regensburg gnädig aufzunehmen und zu fördern und bezeugt, daß der gegen den Bischof vorgebrachte Verdacht des Verrats am Kreuzheer ungerechtfertigt sei (De quo nos ei veraciter testimonium perhibemus, quod ipse christianum exercitum nec vendiderit nec prodiderit nec sacrosanctę matris nostrę Romanę ęcclesię dignitatem in aliquo imminuerit).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Archives de l´État à Liège, Abschrift aus der Mitte des 12. Jahrhunderts in Wibalds Briefbuch (B). Drucke: Epp. Wibaldi Nr. 217 = MGH Nr. 201; MGH DKo.III. 218.

Kommentar

Bischof Heinrich von Regensburg zählte vermutlich zu den Kreuzfahrern, die nach der Katastrophe von Konrads Heer in Kleinasien vorzeitig heimgekehrt waren, vgl. Hausberger, Regensburg 110, und Ziegler, Konrad A Kap. II. 6.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 643, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-01-00_2_0_4_1_2_645_643
(Abgerufen am 24.10.2017).