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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Papst Eugen III. teilt Konrad mit, daß er dessen Schreiben (Reg. 615) erhalten habe und der Wahl von dessen Kapellan Thiebald zum Propst von (St. Victor in) Xanten zustimmt, dieser allerdings, wie das kanonische Recht es fordert, die andere von ihm besessene Propstwürde (von St. Severin in Köln) resignieren müsse (Inde est quod, maiestatis tuae precibus inclinati, electioni quam Xantenses clerici de dilecto filio nostri T[hiebaldo] cappellano tuo fecerunt, assensum prebuimus. Set quoniam sacrorum canonum et sanctae Romanae aecclesiae sanctionibus contraire non possumus, nec debemus, opportet eum altera prepositura esse contentum et alteram, quam prius habebat, dimittere). An König Heinrich (VI.) sendet er Grüße.

Überlieferung/Literatur

Archives de l´État à Liège, Abschrift aus der Mitte des 12. Jahrhunderts in Wibalds Briefbuch. Drucke: Epp. Wibaldi Nr. 197 = MGH Nr. 171; PL 180 1397 Nr. 359. Reg.: JL 9349.

Kommentar

Der Auflage, zuvor die Propstei St. Severin aufzugeben, ist Thiebald noch 1149 nachgekommen, da dort bereits in diesem Jahr der neue Propst Reginbold bezeugt ist. Allerdings hegte Thiebald ungeachtet der päpstlichen Bestätigung weiter die Sorge, von Erzbischof Arnold von Köln wieder verdrängt zu werden, und bemühte sich um eine weitere Intervention Konrads zu seinen Gunsten, vgl. den Kommentar zu Reg. 658.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 624, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1149-10-06_1_0_4_1_2_626_624
(Abgerufen am 20.09.2017).