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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad teilt dem Konvent, den Vasallen (?) und Ministerialen des Stiftes Quedlinburg (Quidelineburgensis ecclesię conventui, baronibus et ministris eiusdem ecclesię) mit, daß er die Einstellung des Gottesdienstes und das Verbot von Begräbnissen im Stift für unangebracht halte, da der Konvent der Regel entsprechend lebe (sub regula disciplinę ecclesiastice et canonice vivatis). Da er nicht wolle, daß sie die Strafe der Regelverletzung (pena iniuste et irregulariter viventium) trifft, befiehlt er ihnen, ihre geistlichen Pflichten in gebührender Weise wiederaufzunehmen.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Archives de l´État à Liège, Abschrift aus der Mitte des 12. Jahrhunderts in Wibalds Briefbuch (B). Drucke: Epp. Wibaldi Nr. 196 = MGH Nr. 181; MGH DKo.III. 217.

Kommentar

Verfaßt von Wibald von Stablo. – Nach Bulach, Quedlinburg 110, könnte Konrads Mandat auch gegen die aus seiner Sicht mangelnde Betreuung der Quedlinburger Ottonengräber gerichtet gewesen sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 626, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1149-10-00_2_0_4_1_2_628_626
(Abgerufen am 26.04.2017).