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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad befiehlt dem Patriarchen Pilgrim von Aquileja gemäß einem Urteil der in Salzburg versammelten Fürsten (Tenorem ergo iusticię ex decreto principum, qui ibidem convenerant, …), das nach einer vor ihm und den Fürsten eingebrachten Klage des Propstes (maior prepositus) und Domkapitels von Salzburg ergangen ist, die in seiner Diözese gelegene und von ihm ungeachtet wiederholter Ermahnungen und des urkundlichen Nachweises ihres Besitzes (contra manifestam privilegiorum assertionem) widerrechtlich und gewaltsam entfremdete Kapelle Sant´ Odorico (capellam quandam sancti Ovdalrici) mit allem Zubehör an Salzburg zurückzugeben. Außerdem befiehlt er ihm, in seinem Bistum nur von reisenden Kaufleuten, nicht aber von den durch seine Diözese beförderten und Mönchen gehörenden Einkünften und Gütern Zoll einzuheben (… notificamus tibi, quia in presentia nostri abiudicatum est, quod theloneum a nullo exigi debet nisi a mercatoribus, qui causa negotiandi vadunt et redeunt; prebendas igitur religiosorum virorum per terminos episcopii tui sine gravamine thelonei hinc inde deferri permittas). – Verfaßt vom Notar Albert. Cum in omnibus.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Österreichische Nationalbibliothek Wien, Abschrift aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts im Cod. 2090, fol. 36. Drucke: Jaksch, Mon. Carinthiae 3 Nr. 880; Salzburger UB 2 Nr. 274; MGH Const. 1 Nr. 125; MGH DKo.III. 203. Regg.: Diestelkamp – Rotter 1 Nr. 265; Stumpf 3560.

Kommentar

Die Kapelle war dem Domkapitel im Jahr 1058 von Friedrich von Eppenstein geschenkt worden (Salzburger UB 1 585 Nr. 1; ebd. im Kopfregest fälschlich als Friedrich von Sponheim ausgewiesen).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 595, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1149-05-21_3_0_4_1_2_597_595
(Abgerufen am 23.07.2017).