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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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König Heinrich (VI.) teilt Abt (Wibald) von Corvey und Stablo mit, daß er in dem Rechtsstreit, der ihm von Wibald überwiesen wurde (siehe Reg. 556), nach gewissenhafter Prüfung und gemäß einem Urteil seines Hofes und vor allem seiner Ministerialen das Urteil des Franko und der anderen Urteiler bestätigt habe (Causam … diligenter inspeximus et examinavimus et tam consilio quam iudicio curię nostrę et precipue ministerialium nostrorum sententiam iudicii, quam Franco protulit, ratam esse censuimus et tam ipsum Franconem quam eos, qui ipsum secuti sunt, recte iudicasse auctoritate regia confirmamus). Des weiteren habe er Wibalds Ministerialen Kuno wegen der zwecks einer Verzögerung vorgebrachten Appellation und mutwilligen Beschimpfung der Auffassung der Urteiler zu einer Geldstrafe von zehn, seine Anhänger zu einer von drei Pfund verurteilt (Eapropter condemnamus tibi Cuononem ministerialem tuum in decem libris denariorum probatę monetę et singulis quibusque comparibus et comministerialibus suis in tribus libris de banno regio non solum pro frustratoria appellatione, sed etiam pro petulantiori convitio, quo ipsorum opinionem laceravit). Er beauftragt Wibald mit der Durchsetzung des Urteils und der Gewährleistung der Besitzrechte (des von Kuno geschädigten) Eberhards.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Archives de l´État à Liège, Abschrift aus der Mitte des 12. Jahrhunderts in Wibalds Briefbuch (B). Drucke: Epp. Wibaldi Nr. 105 = MGH Nr. 82; MGH DH.(VI.) 6. Regg.: Diestelkamp – Rotter 1 Nr. 261; Stumpf 3609.

Kommentar

Verfaßt von Notar Heinrich.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 557, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1148-07-00_1_0_4_1_2_559_557
(Abgerufen am 22.05.2017).