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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad stellt für das Kloster St. Martin am Fluß Kishon (Nahr al-Mukatta) am Fuß des Berges Tabor eine Bestätigungsurkunde aus und verleiht in dieser auch der Erlöserabtei am Berg Tabor neue Rechte.

Überlieferung/Literatur

Deperditum. Überliefert als Regest in einem Inventar des Johanniterarchivs in Manosque von 1531, Archives départementales des Bouches-du-Rhone à Marseille, Ordre de Malte 56 H 68 fol. 341v; Hiestand, Kaiser Konrad III. 98.

Kommentar

Nach Hiestand, Kaiser Konrad III. 101–105, wurde das (vermutlich mit einem schon im 16. Jahrhundert verlorenen) Wachssiegel versehene Diplom wahrscheinlich nicht von Empfängerseite hergestellt, wobei unsicher bleiben müsse, ob man eine Ausfertigung durch den in Konrads Gefolge befindlichen Kanzler Arnold von Wied bzw. den Notar Albert oder nur die Überarbeitung eines vorgelegten Entwurf durch diese anzunehmen hat. Die höchst ungewöhnliche – und noch dazu falsch berechnete – Datierung nach Pontifikatsjahren erklärt sich nach Hiestand, Kaiser Konrad III. 105, als Notlösung, durch die weder König Balduin von Jerusalem noch König Ludwig von Frankreich sich in ihren Rechten verletzt sehen konnten.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. *551, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1148-05-00_1_0_4_1_2_553_D551
(Abgerufen am 23.03.2017).