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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Papst Eugen III. verhindert durch strenges Verbot den Ausbruch eines Aufstands gegen König Heinrich (VI.).

Überlieferung/Literatur

Brief des Kardinaldiakons Guido von SS. Cosmas et Damian von ca. Oktober 1149 an Wibald von Stablo, Epp. Wibaldi Nr. 198 = MGH Nr. 192 (Certum est, quod post discessum domni C[onradi]. Romanorum regis, nisi domnus papa specialiter et districte prohibuisset, adversus filium eius iuniorem regem guera mota fuisset et non modica orta turbatio).

Kommentar

Wann die päpstliche Intervention zugunsten König Heinrichs stattfand und an wen sie sich richtete, ist unbekannt. Möglicherweise spielte der Kardinal hier auf die beiden Briefe an die geistlichen und weltlichen Reichsfürsten Reg. 543 an. Denkbar ist aber auch, daß der Papst zur Beendigung der Unruhen in Schwaben im Sommer des Jahres 1148 (siehe Reg. 567) beitrug oder Kriegshandlungen des vor Konrad zurückgekehrten Welf VI. (siehe Reg. 579) verhinderte.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 483, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1147-06-08_5_0_4_1_2_485_483
(Abgerufen am 20.01.2017).