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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrads Sohn Heinrich (VI.) verzichtet in Gegenwart seines Vaters und der Fürsten zugunsten des Klosters Kaisheim auf die von ihm als Lehen des Speyerer Hochstifts besessenen Zehnten des Gutes Guilun, das ihm sein Vasall Manegold von Gverde aufgesandt hatte.

Überlieferung/Literatur

Urkunde Bischof Günters von Speyer von 1147 vor März 30, Urkunden Kaisheim Nr. 3.

Kommentar

Das Gut Guilun war dem Kloster Kaisheim durch Gualto de Struhingen geschenkt worden. Die dem Bistum Speyer gehörenden Zehnten hatten die Mönche den damit belehnten Rittern Gverherus und Cvnradus abgelöst und in die Hände ihres Herrn Manegold aufgesandt. Da Heinrich in der Urkunde noch nicht König genannt wird, wurde diese vermutlich vor dem 30. März 1147 ausgestellt. – Zur frühen Besitzgeschichte von Kaisheim vgl. Maier, Kloster Kaisheim 64ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 457, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1147-03-30_1_0_4_1_2_459_457
(Abgerufen am 22.01.2017).