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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Papst Eugen III. benachrichtigt Konrad, daß er, den Bitten des Königs und anderer entsprechend, den Elekten (Eberhard) zum Bischof von Bamberg geweiht habe. Des weiteren teilt Eugen mit, daß er zu Mittfasten (30. März) Gesandte des Herzogs (Władysław II.) von Polen, zu dessen Gunsten Konrad ebenfalls interveniert hatte, erwarte und nach Klärung des Sachverhalts wohlwollend entscheiden werde. Den Bischof Heinrich (Zdík) von Olmütz, den er gnädig empfangen habe, schicke er, da er von dessen Bedeutung für ihn wisse, mit Empfehlungen zu Konrad zurück.

Überlieferung/Literatur

Brief Eugens III. an Konrad, Bistřický, Studien 248 (JL 8684).

Kommentar

Bei Konrads Intervention zugunsten seines Schwagers Władysław von Polen ging es zunächst vermutlich um die Aufhebung der gegen diesen und seine Gattin Agnes vom Erzbischof von Gnesen verhängte Exkommunikation, mit deren Überprüfung Eugen den Olmützer Bischof beauftragt hatte (JL 9325 mit falscher Datierung zu 1149) und erst in zweiter Linie um die Wiedereinsetzung des vertriebenen Fürstenpaars. Vgl. auch Regg. 465 und 469.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 423, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1146-12-31_1_0_4_1_2_425_423
(Abgerufen am 23.11.2017).