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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad besucht seinen schwerkranken Bruder Herzog Friedrich (II.) von Schwaben.

Überlieferung/Literatur

Hist. monasterii Corbeiensis 72 (… rex inde profectus [von Frankfurt/M.] Alceiam iter dirigit, ubi fratrem suum ducem Alimannię domnum Fridericum ad mortem usque infirmari cognovit …).

Kommentar

Schwarzmaier, Bernhard von Clairvaux 64, nimmt an, daß die Brüder auch über die Kreuzzugsbewegung sprachen und daß der von Otto von Freising in den Gesta Friderici berichtete Zorn Friedrichs über die Kreuznahme seines Sohnes (Friedrich III.) darauf zurückzuführen sei, daß er mit Konrad anderes vereinbart habe. Konrad habe damals die letztwilligen Vefügungen seines Bruders zur Kenntnis genommen, der seinen Sohn nicht den Gefahren des Kreuzzuges aussetzen wollte, und zwar umso weniger, als zu erwarten war, daß Konrad von Zähringen, den dieser vor kurzem bekriegt hatte, im Land blieb (ebd. 69). Allerdings habe gerade die Kreuznahme des jungen Friedrich es ermöglicht, daß dessen vormalige Fehdegegner wie der Zähringer den allgemeinen Frieden beschworen (ebd. 74).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 414, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1146-12-09_1_0_4_1_2_416_414
(Abgerufen am 29.04.2017).