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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad bestätigt dem Dompropst Johannes von Merseburg und dessen Brüdern Gero und Amelung den Besitz ihrer Erbgüter Kriegsdorf, Atzendorf und Ockendorf (patrimonium et hereditatem, scilicet Crichestoph, Azentorph, Hoykyntorph), den bereits Kaiser Lothar (III.), nachdem ein darüber bestehender Streit durch ein Urteil von Fürsten und Edlen (dictante iusticia principum et multorum nobilium) zugunsten der Brüder entschieden worden war, anerkannt hatte. Z.: Bischof Reinhard von Merseburg, Bischof Udo von Naumburg. – Arnoldvs canc. vice Henrici Moguntin [sic] archiepisc. et archicanc.; außerhalb der Kanzlei angefertigt. SI. Quę in presentia.

Originaldatierung:
(id. octob., Osterhusen)

Überlieferung/Literatur

Orig.: Domstiftverwaltung Naumburg, Archiv des Domstifts Merseburg (A). Drucke: UB Merseburg 1 Nr. 100; MGH DKo.III. 157. Regg.: Diestelkamp – Rotter 1 Nr. 248; Stumpf 3522.

Kommentar

Eine Urkunde Lothars III. in dieser Angelegenheit ist nicht erhalten, die Existenz eines Deperditums liegt jedoch nahe, vgl. B-Petke 407. – Der seit 1158 als Bischof von Merseburg amtierende Johannes übergab die genannten Güter mit Zustimmung Amelungs auf dem Würzburger Hoftag von 1165 Kaiser Friedrich I., damit dieser sie dem Bistum übertrage (B-Opll 1480), was von Friedrich vollzogen und 1167 urkundlich bestätigt wurde (DF.I. 543 = B-Opll 1761).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 405, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1146-10-15_1_0_4_1_2_407_405
(Abgerufen am 23.11.2017).