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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad schenkt gemeinsam mit seinem Sohn Heinrich als Seelgerät für sie beide und die jüngst verstorbene Königin Gertrud dem Kloster Heilsbronn (cenobio in Halesbrunnen in honore beatissimę dei genitricis Marię constructo) ein Gut im Gau Bruck (predium, quod situm est in pago qui dicitur Brucca), das ihm Diepert (von Spielberg), der es als Lehen besessen, gegen entsprechende Entschädigung aufgesandt hatte, und verleiht dazu das Weiderecht in seinem an das Gut angrenzenden Wald. Z.: Gottfried von Nürnberg, Marquard von Grumbach, Tibert von Spielberg, Eberhard von Telfs, Heinrich von Möttingen. – Rekognition fehlt; außerhalb der Kanzlei verfaßt und geschrieben. S.P. Noticię universorum tam.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Nürnberg, Brandenburg-Ansbach Urkunde 7 (A). Druck: MGH DKo.III. 152. Regg.: Urkundenregesten Heilsbronn Nr. 7; Stumpf 3518.

Kommentar

Die Schenkung wurde schon im Januar 1148 durch Papst Eugen III. bestätigt (JL 9178), weshalb die von Graber, Urkunden 65 Anm. 1, gegen die Echtheit vorgebrachten Bedenken unbegründet sind, vgl. Zinsmaier, Diplom Konrads III. 224. – Zur Datierung und zur Lokalisierung von Bruck siehe die Vorbemerkung zur Edition, zu den Besonderheiten der Besiegelung ebd. Anm. 2. – Zur Frühgeschichte von Heilsbronn siehe Schich, Heilsbronn 57–79.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 386, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1146-05-00_1_0_4_1_2_388_386
(Abgerufen am 24.10.2017).