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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad setzt sich in Briefen, die von Bamberger Klerikern nach Rom gebracht werden, bei Papst Eugen III. und der Kurie für die Heiligsprechung Kaiser Heinrichs II. ein.

Überlieferung/Literatur

Deperdita. Erwähnt bei Adalberti miracula s. Heinrici, MGH SS 4 813.

Kommentar

Nach Horn, Studien 49f., erfolgte die Förderung des Heinrichskultes durch Konrad vermutlich im Interesse des Bistums Bamberg, dem er eng verbunden war, und nicht in dem etwa von Klauser, Heinrichs- und Kunigundenkult 51f., vermuteten Bestreben, mit der Kanonisation des Vorgängers einen Ersatz für das von Konrad als defectus ordinis empfundene Fehlen einer Krönung durch den Papst zu erlangen. – Siehe auch Groten, Gebetsverbrüderung 25, und die Rezension der Arbeit Klausers von Schmale-Ott, Rez. 271f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. *342, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1145-06-16_1_0_4_1_2_343_D342
(Abgerufen am 31.03.2017).