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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad greift auf Veranlassung Erzbischof Alberos von Trier in dessen Kampf gegen Graf Heinrich von Namur ein, erringt etliche Erfolge und entzieht Heinrich eine Grafschaft, die er einem Fürsten und Getreuen des Reiches verleiht, der aber kurze Zeit später stirbt.

Überlieferung/Literatur

Gesta Alberonis metrica v. 328–332, MGH SS 8 243.

Kommentar

Der Zeitpunkt dieser Ereignisse, die in den Rahmen der Fehde zwischen Albero von Trier und Heinrich von Namur um die Abtei St. Maximin gehören (siehe Reg. 138 und 425), wird in der Überlieferung nicht genannt. Es handelt sich aber vermutlich um die in der Sigeberti Gemblacensis chron. Cont. Gemblacensis, MGH SS 6 389, berichteten Kämpfe von Mai oder Juni 1145 (Reg. 340). Die dem Grafen Heinrich entzogene Grafschaft war vermutlich Luxemburg, vgl. Bernhardi, Konrad III. 421f.; W. Reichert, Landesherrschaft 17f., und Rousseau, Henri l´Aveugle 52. Zum Verlauf der Fehde siehe auch Bodsch, Burg und Herrschaft 67ff., und Ziegler, Konrad A Kap. VIII. 21.- Die Anwesenheit Graf Heinrichs auf dem Aachener Hoftag zu Weihnachten 1145 (Zeuge in D 142, siehe Reg. 358) deutet auf eine baldige Aussöhnung mit Konrad hin.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 341, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1145-05-00_6_0_4_1_2_342_341
(Abgerufen am 19.10.2017).