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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad beschließt (concessimus) auf Bitten und Fürsprache seines Kanzlers Arnold (von Wied), Dompropst in Köln, und Abt Wibalds von Stablo sowie auf Intervention Graf Heinrichs von Limburg (de Limborc) Propst Ebroin und dem Konvent des Stiftes Steinfeld (Ebroino venerabili Steinueldensi preposito ac fratribus in eadem ęcclesia deo sub beati Augustini regula militantibus) den vom Mönch Geldulf geschaffenen Neubruch Walberhof bei Malsbenden in den Ardennen (novale quoddam in Ardenna prope villam Compendium dictam … qui locus a vicinis est vocatus Walebure) mit der Auflage, diesen Neubruch nicht mehr zu erweitern, und nimmt ihn, da Steinfeld Eigentum der Erzbischöfe von Köln ist (Steinueldensis ęcclesia ad ius et proprietatem Coloniensis archiepiscopi pertinet), in königlichen Schutz. Arnoldus canc. vice Heinrici Moguntini archiepisc.; verfaßt vom Notar Heribert. SI. Eis, qui intelligunt.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Enghien, Archives d´Arenberg, Capucins (A). Drucke: MGH DKo.III. 129 (aus Kopialüberlieferung); UB Steinfeld Nr. 13 (aus A). Reg.: Stumpf 3492. – NU: DF.I. 386 (B-Opll 1143)

Kommentar

Bestätigt durch DF.I. 386 (B-Opll 1143). – Die Entdeckung des Hausmann noch nicht bekannten Originals ist Joester zu verdanken. – Zum Walberhof siehe Joester, Steinfeld und Knechtsteden 228. – Löhnertz, Steinfeld 126–133, meint, die Schenkung an Ebroin sei als Konrads Dank für dessen Engagement bei der Besiedlung des von seiner Halbschwester Gertrud mitbegründeten böhmischen Stifts Strahov zu sehen; als „Diktatgeber im weiteren Sinn“ betrachtet er Erzbischof Albero von Trier.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 337, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1145-05-00_3_0_4_1_2_338_337
(Abgerufen am 18.10.2017).