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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad spricht gemäß einem Urteil der Fürsten dem Benediktinerkloster St. Peter in Salzburg eine von Gräfin Adelheid (von Lechsgemünd) geschenkte Hufe im Pinzgau wieder zu und setzt den Grafen Luitold von Plain als deren Vogt ein, nachdem Abt Balderich geklagt hatte, daß Graf Volkrad von Lechsgemünd und dessen Bruder Heinrich die Hufe entfremdet hätten.

Überlieferung/Literatur

Urkunde Erzbischof Eberhards (I.) von Salzburg von 1160, Salzburger UB 2 Nr. 346.

Kommentar

Störmer, Früher Adel 300, vermutet, daß Volkrad von Lechsgemünd versucht hat, im Pinzgau eine Grundherrschaft aufzubauen und seine Familie sich deswegen bis 1160 gegen die Rückgabe der Hufe gewehrt hat.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 361, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1145-00-00_3_0_4_1_2_363_361
(Abgerufen am 26.07.2017).