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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad urkundet für das Kloster St. Ghislain (wie in Reg. 351). Zusätzlich bestätigt und erneuert er dem keiner anderen weltlichen Gewalt als dem König in dessen Funktion als freierwähltem Vogt unterstehenden Kloster (quod nulli ex temporalibus preter creatorem suum deum servire habens, excepto solum honoris largitione de manu regis et imperatoris sicut de manu liberi advocati recipienda), daß nur der Abt und kein Vogt über den Klosterbesitz verfügen darf und daß der Abt und der von ihm eingesetzte Vogt die Gerichtsbarkeit über die Hintersassen ausüben. Z.: Bischof Hartbert von Utrecht, Bischof Anselm von Havelberg, Graf Heinrich von Geldern, Gottfried von Kuik und sein Bruder Hermann, Walter von Lobenhausen, Marquard von Grumbach. – Arnoldus canc. vice Heinrici Moguntini archiepisc. et archicanc. VUU: DKo.III. 137 und DKo.III. 148. Equitas iusticię et regni.

Überlieferung/Literatur

Fälschung: Archives de l´Ètat à Mons (A). Druck: MGH DKo.III. †291. Reg.: Stumpf 3502.

Kommentar

Die Fälschung wurde mit dem Ziel, ihre kaiserliche Bestätigung zu erschleichen, vermutlich unmittelbar vor Ausstellung von DF.I. 614 (B-Opll 2062) von 1174, das den Text vollständig übernimmt, angefertigt und sollte nach Hausmann die Herrschaft des Klosters über seine Hintersassen sichern, vgl. die Vorbemerkung zu den beiden DD.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. †352, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1145-00-00_1_0_4_1_2_353_F352
(Abgerufen am 17.01.2017).