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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad erneuert und bestätigt als Seelgerät für sich, seine Angehörigen und Nachfolger dem Domkapitel von Bamberg (sanctę Babenbergensis ęcclesię canonicis) das diesem von seinem Vorfahren (proavo nostro) Kaiser Heinrich (II.) verliehene Recht auf ein Neuntel seiner Weinernte von Boppard und verbietet die Einforderung von Wachs, Handschuhen, Bogen und Köchern und anderen Dingen durch die Kellermeister, Winzer und Weinleser (Omnes autem exactiones de cera, de gwantonibus, quę cirotecę dicuntur, de arcu et pharetra sive de cęteris rebus quibuslibet cellerario, vinitori, vindemiatori et aliis omnibus generaliter in hac iusticia persolvenda interdicimus …). Arnoldus canc. vice Heinrici Moguntini archiepisc. et archicanc.; verfaßt und geschrieben vom Notar Heribert. SI. Quemadmodum ea, que.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Bamberg, Bamberger Urkunde 227 (A). Druck: MGH DKo.III. 96. Reg.: Stumpf 3464.

Kommentar

Eine Urkunde Heinrichs II. über die Schenkung des hier bestätigten Besitzes ist nicht überliefert. Störmer, König 17–24, führt den Urkundentext auf einen – durch einen aktuellen Zwischenfall bedingten – Bamberger Empfängerentwurf zurück.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 289, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1144-01-00_1_0_4_1_2_290_289
(Abgerufen am 27.09.2017).