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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad schenkt als Seelgerät für sich und seine Angehörigen dem Kloster Bürgel (ecclesie beati Georgii in Burgelin) auf Bitten von Abt Eberwin und im Einvernehmen mit den Fürsten hundert im Pleißener Wald beiderseits der Mulde gelegene Königshufen mit Zubehör und läßt das Kloster durch Boten in den übertragenen und mit einer Grenzbeschreibung festgelegten Besitz einweisen (centum regales mansos in regali silva Blisinensi in utraque parte fluminis Mulde per legatos nostros ad terminos istos demonstratos in episcopatu Numburgensi in marchia Misnensi …). Z.: Erzbischof Friedrich von Magdeburg, die Bischöfe Udo von Naumburg, Eckelin von Merseburg und Embricho von Würzburg, Markgraf Konrad von Meißen, Markgraf Albert von Stade, Friedrich, Vogt von Regensburg, Albert, Vogt von Merseburg, Meinher, Heinrich, Thiemo von Altenburg. – Rekognition fehlt; unter Verwendung von Formularbehelfen verfaßt vom Notar Heribert. Quotiens ecclesiarum dei.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Staatsarchiv Gotha, Abschrift vom Ende des 15. Jahrhunderts im Sammelband J 3 VI 19, fol. 1v (B); Hauptstaatsarchiv Weimar, Abschrift vom Ende des 15. Jahrhunderts (C). Drucke: UB Bürgel 1 Nr. 7; MGH DKo.III. 85. Regg.: Dobenecker 1 Nr. 1315; Stumpf 3452a.

Kommentar

Zur Frühzeit des Klosters vgl. Petzoldt, Bürgel 10.

Nachträge (1)

Nachtrag von Nils Tippel, eingereicht am 07.01.2014.

Unter Berufung auf Ziegler: Konrad III., S. 357 gehe ich davon aus, dass es sich bei Markgraf Albert von Stade in Wirklichkeit um Albrecht den Bären handelt. Es wäre schön, wenn dies im Regest kenntlich gemacht werden würde, so wie es etwa bei Friedrich I. - RI IV,2,1 n. 419 gehandhabt wurde. Vom gleichen Problem sind meines Wissens nach noch Friedrich I. - RI IV,2,1 n. 417 und Friedrich I. - RI IV,2,2 n. 1058 betroffen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 267, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1143-02-00_1_0_4_1_2_268_267
(Abgerufen am 29.05.2017).