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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad bewegt Heinrich von Limburg zum Verzicht auf den Titel eines Herzogs (von Niederlothringen) und verspricht ihm eine Entschädigung.

Überlieferung/Literatur

Ann. Rodenses, MGH SS 16 716 zu 1144 (Unde elapsis aliquot annis, circumventus est dolo a rege Cunrado, ut ducatu manu misso, donaret eum rex tanto aut meliore benificio; sed postremo defraudatus est etiam hoc regis promisso).

Kommentar

Der in DKo.III. 64 erstmals als comes geführte Heinrich von Limburg wurde vermutlich durch Niederlagen im Kampf gegen Gottfried II. von Löwen, den von Konrad favorisierten Prätendenten im Herzogtum Niederlothringen (siehe Reg. 145), zum Einlenken gezwungen. In DKo.III. 30 wird Heinrich dux Ardennie genannt. Siehe Mohr, Lothringen 86ff., sowie Schoppmann, Limbourg 70; Bonenfant – Bonenfant-Feytmans, Du Duché 1147ff., und Barth, Lotharingien 50–54, mit einer Übersicht über die durchaus inkonsequente Titelpraxis der Reichskanzlei gegenüber den verschiedenen Herzögen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 218, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1141-09-14_1_0_4_1_2_219_218
(Abgerufen am 27.05.2017).