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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad schickt Bischof Embricho von Würzburg als seinen Gesandten nach Rom zum Papst (Innocenz II.), um dessen Wünsche hinsichtlich seines Italienzuges zu ermitteln.

Überlieferung/Literatur

Brief Konrads an Kaiser Johannes II. Komnenos von (1142) Februar 12, Regensburg, DKo.III. 69 (Reg. 228) (Nolumus etiam latere discretionis tuae prudentiam, quod domnus papa totaque Apulia, Italia et Langobardia de die in diem adventum nostrum desiderant et, ut nostra eis imperiali subveniamus potentia, cum omni devotione expostulant. Huius rei gratia dilectissimum et precordialem imperii nostri principem Embriconem venerabilem Herbipolensem episcopum amicum tuum ad exquirendam domni papae voluntatem Romam direximus).

Kommentar

Bischof Embricho begab sich offenbar zunächst in Konrads Gefolge nach Regensburg (in dem dort im Juni oder Anfang Juli ausgestellten DKo. III. 62 = Reg. 213 ist er als Zeuge genannt) und reiste von dort aus nach Rom, vgl. Wendehorst, Bischofsreihe 144. Die Erwähnung der Gesandtschaft in einem an den byzantinischen Kaiser gerichteten Schreiben deutet darauf hin, daß es bei Embrichos Mission auch um die gegenseitige Abstimmung der Politik gegenüber Byzanz ging, vgl. Vollrath, Konrad III. 339. Möglicherweise wurde Embricho bei seiner Mission von Bischof Reginbert von Passau begleitet, vgl. Schieffer, in: Handbuch der bayerischen Kirchengeschichte 1/1 251.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 215, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1141-07-00_1_0_4_1_2_216_215
(Abgerufen am 27.03.2017).