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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad übernimmt nach dem Tod Wilhelms von Ballenstedt, des Pfalzgrafen bei Rhein, dessen Eigengüter (allodia) in den rechtmäßigen Besitz des Reiches. Zu Wilhelms Nachfolger als Pfalzgraf erhebt er seinen Halbbruder, den Babenberger Heinrich (II.).

Überlieferung/Literatur

Urkunde Konrads für Springiersbach von 1143 August 1 DKo.III. 93 = Reg. 281 (… defuncto bonę memorię Willelmo palatino comite omnia eius allodia iustis modis in regni proprietatem iure devenerunt). – Urkunde Konrads für Gurk von 1140 Mai 1 DKo. III. †45 = Reg. †181 (testes … Hainricus palatinus comes).

Kommentar

Die Nachrichten vom Tod des kinderlosen Pfalzgrafen bei Bernhardi, Konrad III. 135 Anm. 16. Mit Engels, Erzbischof von Trier 175, wird man vermuten dürfen, daß Konrad im Sommer 1143 „die untere Moselgegend nur aufgesucht hat, um über das weitere Schicksal der Hinterlassenschaft Wilhelms von Ballenstedt eine grundsätzliche Entscheidung zu fällen“. Für die Annahme, daß sich zu diesem Zeitpunkt auch noch der aus dem Erbe des Hauses Weimar-Orlamünde stammende Besitz des Verstorbenen in Thüringen in Konrads Hand befand, der dann an dessen nächsten Verwandten, den Askanier Albrecht den Bären, fiel, und die aufgrund dessen von Marcus, Herzog Bernhard von Anhalt 39f., und Partenheimer, Albrecht der Bär 95f., angestellten Überlegungen bietet der Text von DKo.III. 93 keinen Anhaltspunkt.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 174, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1140-02-13_1_0_4_1_2_175_174
(Abgerufen am 23.11.2017).