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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad schenkt auf Intervention seiner Mutter Agnes und seiner Brüder, Bischof Otto von Freising und Herzog Leopold von Bayern, dem Stift Klosterneuburg (in honore sancte Marie Niumburch) als Seelgerät für sich und seine Gemahlin Gertrud die mit einer Königshufe im angrenzenden Gehölz ausgestattete Kirche in Stein (ecclesiam in monte Cremese constitutam regio manso de adiacente arbusto dotatam). Z.: Bischof Embricho von Würzburg, Bischof Gebhard von Straßburg, Konrads Brüder Herzog Friedrich (II.) von Elsaß (und Schwaben) und Konrad, Abt Otto von Selz, die Kapläne Tegenrad, Albert, Swigger, Werner und Heinrich, Markgraf Hermann von Baden, Graf Ulrich von Lenzburg, Manegold von Donauwörth, Marquard von Grumbach, Walter von Lobenhausen und sein Bruder Engelhard. – Arnoldus canc. vice Alberti Moguntini archiepiscopi et archicanc.; von einem sonst nur bei DKo.III. 36 (Reg. 158) nachweisbaren, sich teilweise am Vorbild des Notars Arnold A orientierenden Gelegenheitsschreiber verfaßt. Pia fidelium vota.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Stiftsarchiv Klosterneuburg, Abschriften von ca. 1258 im Chartular II (B, C); Abschrift aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts im Chartular III (D). Druck: MGH DKo.III. 37. Regg.: Stumpf 3404.

Kommentar

Zur Identifizierung der geschenkten Kirche siehe Kallbrunner, Geschichte Krems 15. Die Urkunde beweist, daß Stein im Gegensatz zu dem schon um 1100 in babenbergische Hände übergegangenen Krems zur Zeit Konrads noch zum Königsgut gehörte, vgl. Brunner, Krems und Stein 26. – Zur Führung des augustus-Titels durch Konrad vgl. den Kommentar zu Reg. 152.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 159, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1139-10-00_2_0_4_1_2_160_159
(Abgerufen am 26.03.2017).