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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad sagt Heinrich dem Stolzen, den Sachsen und anderen, die bei seiner Wahl nicht anwesend waren und Kritik an ihrer Rechtmäßigkeit üben (siehe Reg. 84), für Pfingsten (23. Mai) einen Hoftag in Bamberg an.

Überlieferung/Literatur

Otto von Freising, Chronik VII c. 22, MGH SSrerGerm 45 344 (At Saxones et dux Heinricus aliique, qui electioni non interfuerant, regem non legitime, sed per surreptionem electum calumpniabantur. Quibus omnibus in proximo pentecosten generalis curia Babinberg indicitur).

Kommentar

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Ladungen nach Bamberg bereits von Köln ausgingen, auch wenn die Nachricht von Otto von Freising erst nach Konrads Mainzer Aufenthalt gebracht wird, vgl. Bernhardi, Konrad III. 38f., der vermutet, daß die Einladungsschreiben „eine Entschuldigung der so plötzlichen Vornahme der Königswahl unter Darlegung der drängenden Umstände“ enthielten und Konrads Wunsch Ausdruck verliehen, daß die übrigen Fürsten den Wahlakt bestätigen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 96, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1138-04-00_1_0_4_1_2_96_96
(Abgerufen am 17.01.2017).