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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Die Stadt Mailand gibt die Parteinahme für Konrad auf, erkennt Kaiser Lothar III. als ihren Herrn an und sagt diesem auf Anordnung des Papstes eidlich eine angemessene Genugtuung für das begangene Unrecht zu, worauf sie von Papst Innocenz II. wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird.

Überlieferung/Literatur

S. Bernardi Opera 7, ep. Nr. 133, Brief Bernhards von Clairvaux an Lothar III. (oder Kaiserin Richenza?); Epp. Bernhardi Nr. 137. – Reg.: B-Petke 445.

Kommentar

Zur Vorgeschichte des Parteiwechsels Mailands siehe Opll, Stadt und Reich 321f. Ein entscheidender Schritt war in diesem Zusammenhang die Absetzung Erzbischof Anselms von Pusterla Ende 1134, die nach Landulf von S. Paolo, Hist. Mediolanensis 36, nach dessen Erklärung erfolgte, er werde sich dem Gericht seiner Suffragane nur unter Ausschluß der Sache Konrads stellen. Zu den Vermittlungsbemühungen Bernhards siehe Zerbi, San Bernardo di Clairvaux 52–68.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 60, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1135-06-06_1_0_4_1_2_60_60
(Abgerufen am 22.11.2017).