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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad wird von Erzbischof Anselm (della Pusterla) von Mailand auf einmütiges Betreiben der Mailänder in der Kirche S. Michele zum König von Italien gekrönt. Danach zieht Konrad mit dem Erzbischof in einer Prozession zur Stiftskirche S. Giovannni, wo eine Messe gefeiert wird.

Überlieferung/Literatur

Landulf von S. Paolo, Hist. Mediolanensis 34; Ann. Cremonenses, MGH SS 31 4; Ann. Mediolanenses breves, MGH SS 18 390 (zum 30. Juni); Ann. Admuntenses, MGH SS 9 578; Iohannis Codagnelli Annales Placentini, MGH SSrerGerm 23 4; Memoriae Mediolanenses, MGH SS 18 399; Otto von Freising, Chronik VII c. 17, MGH SSrerGerm 45 334. – Reg.: B-Petke 166.

Kommentar

Zur Vorgeschichte von Konrads Krönung durch Erzbischof Anselm siehe die Angaben des Chronisten Landulf, der an der Prozession teilgenommen hat. Er und auch die Ann. Cremonenses und Iohannes Codagnellus machen deutlich, daß Konrads Krönung und vermutlich auch seine Position in Italien primär das Werk der Mailänder war. Ihr Motiv ist in ihrem Konflikt mit der Kurie über die Vorrechte der Mailänder Kirche zu suchen; dazu vor allem Zerbi, Chiesa Ambrosiana 162f., sowie Storia di Milano 3 347ff. Zur Krönung selbst und zum Krönungsort Monza siehe Kroener, Wahl und Krönung 63f.; Peyer, Friedrich Barbarossa 442ff., sowie Paredi, Dall´età barbarica 173–176.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 33, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1128-06-29_1_0_4_1_2_33_33
(Abgerufen am 06.12.2016).