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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad tritt in den Kämpfen im Reich durch Kriegshandlungen im Gebiet des Bistums Würzburg besonders hervor.

Überlieferung/Literatur

Ekkehard von Aura, Chron. III 324.

Kommentar

Wer Konrads Gegner in den kriegerischen Auseinandersetzungen waren, ist nicht völlig klar. Bischof Erlung von Würzburg ist in diesem Zeitraum nicht in seiner Bischofsstadt nachweisbar, die aber auch Konrad verschlossen blieb. Nach Lubich, Francia orientalis 177, könnten sich die Inhaber einiger ostfränkischer Grafschaften widersetzt haben, „sei es aus einer antikaiserlichen Gesinnung heraus, sei es aus Angst vor einer drohenden Abhängigkeit vom staufischen Haus und seinen herzoglichen Ansprüchen“. Auch die Henneberger, das wichtigste lokale Adelsgeschlecht, vermutet Lubich in den Reihen der Opposition.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 9, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1116-00-00_1_0_4_1_2_9_9
(Abgerufen am 21.07.2017).