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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Herzog Heinrich berührt die Stadt.

Überlieferung/Literatur

Ann. Saxo zu 1137, MGH SS 6 S. 773: Unde (sc. Florenz) transiens Pistoriam venit ad Sanctum Genesium.

Kommentar

Daß, wie BERNHARDI, Lothar S. 694, und R. DAVIDSOHN, Forschungen zur älteren Geschichte von Florenz 1, 1896 S. 93, vgl. auch R. DAVIDSOHN, Geschichte von Florenz 1, 1896 S. 421, ausführen, transire an dieser Stelle "vorbeiziehen" hieße, ist ungewiß. Beim Annalista Saxo heißt transire sowohl "vorüberziehen" als auch "hinkommen und weitergehen", vgl. MGH SS 6 S. 773 Z. 46, 50. Die Erwähnung der Stadt Pistoia ist im Zusammenhang der Routenbeschreibung des herzoglichen Heeres durchaus konsequent. - Offenbar zeigte sich Pistoia dem Welfen gegenüber nicht feindlich. In staufischer Zeit war es reichstreu, vgl. D. V. DER NAHMER, Die Reichsverwaltung in Toscana unter Friedrich I. und Heinrich VI. Diss. phil. Freiburg/Br. 1965 S. 113ff., OPLL, Stadt und Reich S. 398ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 584-3, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1137-02-00_2_0_4_1_1_587_584-3
(Abgerufen am 06.12.2016).