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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar sendet an Papst Innozenz II. wiederholt Boten und Briefe ab, um in der Halberstädter Kirche Frieden und Eintracht wiederherzustellen. Gewisse Leute verdrehen jedoch seinen Vorsatz durch Lügen und nehmen den Papst gegen den Kaiser ein.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in Lothars Schreiben an Innozenz II. vom Oktober 1135. Druck: Ep. Bamberg. Nr. 29, hg. Ph. Jaffé, Monumenta Bambergensia (BiblrerGerm 5) 1869 S. 523 (= Reg. 457): Super cuius negocio sepius hoc anno nuntios et litteras nostras tibi direximus, in quibus, teste Deo, nil nisi rei veritatem et ordinem executi sumus, omnino circa hoc intenti, ut pacem et concordiam eidem reformaremus eclesie. Qualiter autem id quidam mendatiis suis perverterint teque a consilio nostro averterint, iterato tibi scribi non oportet.

Kommentar

Wahrscheinlich erfolgten Lothars Interventionen zugunsten seines Vertrauten Otto von Halberstadt und gehören damit in die Zeit vor dem Pisaner Konzil, vgl. BERNHARDI, Lothar S. 584, PETKE, Lothar S. 341 mit Anm. 65. Anders BOGUMIL, Das Bistum Halberstadt, 1972 S. 229, der die Korrespondenz auf die nach Ottos Absetzung erforderliche Neuwahl in Halberstadt bezieht. Vgl. Reg. 457.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 441, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1135-05-30_1_0_4_1_1_441_441
(Abgerufen am 26.03.2017).