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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar gestattet dem Bischof Bernhard von Hildesheim den Wiederaufbau der völlig zerstörten Winzenburg.

Überlieferung/Literatur

Chron. Hild., MGH SS 7 S. 855: Castrum etiam Winzenburg funditus dirutum, ut sibi ad tutamen aecclesiae reaedificare liceret, ab imperatore Lotario impetravit, quod et reaedificavit.

Kommentar

Die Winzenburg, ein Hildesheimer Lehen an Graf Hermann II., war 1130 von Lothar zerstört worden (vgl. Reg. 257). Innozenz II. verbot 1133-36 eine Wiederverleihung, damit die Burg aus der unmittelbaren Herrschaft des Bischofs nicht gelöst würde, JL 7739, vgl. WOLFGANG HEINEMANN, Das Bistum Hildesheim im Kräftespiel der Reichs-und Territorialpolitik vornehmlich des 12. Jahrhunderts, 1968 S. 132, H. GOETTING, Die Hildesheimer Bischöfe von 815 bis 1221 (1227) (Germania Sacra NF 20) 1984 S. 349. Die Einordnung des Regests erfolgt im Hinblick auf JL 7739, wonach die Burg wieder bestand, und auf Lothars Itinerar.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 397, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1134-00-00_2_0_4_1_1_397_397
(Abgerufen am 22.10.2017).