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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar wählt nach dem kürzlichen Verlust des Abtes Berthou den Mönch Konrad zum Abt von Fulda, nimmt ihn mit dem Kloster in seinen Schutz, verleiht diesem die Immunität, den Bezug von päpstlicherseits verliehenen Zehnten mit dem Verbot, sie an Laien zu verlehnen, und bestätigt das Recht auf Zoll, Münze und auf die Einkünfte von Feldfrüchten samt dem Zehnten. - Rekognition fehlt; VUU.: DLo.III. 26 (Reg. 229) (VU. I), D Heinrich V. Stumpf 3082 (VU. II). Constat nos divina potentia.

Überlieferung/Literatur

Fälschung; Kop.: Hessisches Staatsarchiv Marburg, Hs K 425, Fuldaer Kopiar I, Codex Eberhardi, Mitte 12. Jh., Bd. 1 S. 262-263 (f. 131v-132r) (B). Drucke: Stumpf-Brentano, Acta imperii inedita (Die Reichskanzler 3) 1881 S. 114 Nr. 99. DLo.III. 129. Reg.: Stumpf 3301.

Kommentar

Das Diplom ist eine von Eberhard von Fulda zwischen 1150 und 1165 unter Benutzung der genannten VUU. angefertigte Fälschung, die in die Reihe von DLo.III. 26 (Reg. 229), DKo.III. 282 und DKo.III. 295 gehört, vgl. HIRSCH/ OTTENTHAL, DLo.III. 129, Vorbemerkung, und Reg. 229. Konrad wurde 1134 Abt von Fulda, vgl. Reg. 417. - NUU.: DKo.III. 282, DKo.III. 295.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. †418, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1134-00-00_1_0_4_1_1_418_F418
(Abgerufen am 28.03.2017).