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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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In schwieriger Umgehungsbewegung zieht Lothar mit Papst Innozenz II. hierher.

Überlieferung/Literatur

Boso, Vita Innocentii, in: L. Duchesne, Le liber pontificalis tom. 2, 1892 S. 382: ... processerunt insimul per Ortam et Sabinense et Farfense territorium. Vita Norberti A c. 21, MGH SS 12 S. 702: ... difficili circuitu per Ortum et Narniam Roman usque progredients... Reg.: JL 1 S. 859.

Kommentar

Der Terminus post ergibt sich aus der am 18. April 1133 in Viterbo ausgestellten Urkunde des Papstes, s. P. KEHR, Papsturkunden in Salerno, La Cava und Neapel, in: NachrrAkad.Göttingen 1900 S. 227 Nr. 4; (Neudruck): P. KEHR, Papsturkunden in Italien II (Acta Romanorum Pontificum 2) Città del Vaticano 1977 S. 410 (JL-). - Weshalb das Heer von Viterbo aus nicht über die Via Cassia gegen Rom zog, ist nicht überliefert. Wahrscheinlich wurde ein Tiberübergang über den Ponte Molle oder über die innerrömischen Brücken - zu diesen vgl. R. KRAUTHEIMER, Rom. Schicksal einer Stadt 312-1308, 1987 S. 264f. - wegen der Parteigänger Anaklets II. als zu gefährlich eingeschätzt und der Fluß deshalb bei Orte überschritten; tatsächlich hat das Heer in den kommenden Wochen weder die Leostadt noch Trastevere berührt. Vielleicht auch sollten zugleich die Mittel der Bistümer Orte, Narni und Sabina sowie des Klosters Farfa (vgl. das folgende Reg.) genutzt werden.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 334, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1133-04-18_1_0_4_1_1_334_334
(Abgerufen am 19.01.2017).