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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar bestätigt dem Kloster Johannisberg die von seinem Ministerialen Gerlach von Ingelheim vollzogene Übertragung von Gütern in Ingelheim.

Überlieferung/Literatur

Wahrscheinliches Deperditum; erwähnt in DKo.III. 41 von 1140: Preterea iudicio principum eisdem fratribus recognovimus quędam predia iniuste eis ablata et quondam eis donata a quodam ministeriali nostro Gerlaho nomine de Ingilnheim per manum predecessoris nostri imperatoris Lotharii sita in prenominata villa. Reg.: Stumpf -.

Kommentar

Die Nennung des Kaisertitels schließt die Gewährung des wahrscheinlich gegebenen Diploms schon in Lothars Königszeit nicht aus. Die Einreihung an dieser Stelle geschieht in Hinblick auf Lothars Itinerar nach der Beendigung des Romzugs. - Zu einem analogen Konsens Lothars zur Vergabung von Gut durch einen Reichsministerialen vgl. Reg. 405. Vgl. WADLE, Reichsgut S. 156. Über Gerlach von Ingelheim, den nur hier erwähnten und in der Überlieferung einzigen nach Ingelheim zubenannten Reichsministerialen, vgl. P. CLASSEN, Die Geschichte der Königspfalz Ingelheim bis zur Verpfändung an Kurpfalz, in : J. AUTENRIETH (Hg.), Ingelheim am Rhein, 1964 S. 122, HANS SCHMITZ, Pfalz und Fiskus Ingelheim (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte 2) 1974 S. 385. - Über das Benediktinerkloster Johannisberg, die diesem verliehene Vogtfreiheit und dessen Mainzer Schutz vgl. L. FALCK, Klosterfreiheit und Klosterschutz. Die Klosterpolitik der Mainzer Erzbischöfe von Adalbert I. bis Heinrich I., in: ArchivMittelrhKG 8 (1956) S. 61f., W.-H. STRUCK, Johannisberg im Rheingau. Eine Kloster-, Dorf-, Schloß- und Weinchronik, Frankfurt am Main 1977 S. 7-19.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 373, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1133-00-00_3_0_4_1_1_373_373
(Abgerufen am 23.11.2017).