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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar schickt den Knaben Gottfried von Viterbo zum Schulbesuch nach Bamberg.

Überlieferung/Literatur

Gottfried v. Viterbo, Pantheon XXIII, 46, MGH SS 22 S. 259: Eo tempore (sc. zur Zeit Lothars) ego per Lotharium positus sum puer in scolis aput Babenberc.

Kommentar

Da Gottfried seine erste Schulbildung in Bamberg empfing, vgl. Pantheon XXIII, 32, 33 S. 240, 241, könnte er um 1125 geboren und als etwa Achtjähriger nach Bamberg gebracht worden sein. Unter Konrad III. trat Gottfried in die Hofkapelle ein und starb gegen 1200. Vgl. H. ULMANN, Gottfried von Viterbo, Beitrag zur Historiographie des Mittelalters. Diss. phil. Göttingen 1863 S. 7-9, H. SCHREIBMÜLLER, Gottfried von Viterbo und seine Beziehungen zu Bamberg, Würzburg und besonders Speyer, in: ZBayerLdG 14 (1944) S. 254f., HAUSMANN, Reichskanzlei und Hofkapelle S. 309, W. WATTENBACH/ F.-J. SCHMALE, Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter vom Tode Kaiser Heinrichs V. bis zum Ende des Interregnum 1, 1976 S. 77, K. LANGOSCH, Gottfried von Viterbo, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters, Verfasserlexikon 3, 1981 S. 173, F. HAUSMANN, Gottfried von Viterbo, in: A. HAVERKAMP (Hg.), Friedrich Barbarossa (Vorträge und Forschungen 40) 1992 S. 603ff., 618.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 363, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1133-00-00_2_0_4_1_1_363_363
(Abgerufen am 18.01.2017).