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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Die päpstlichen Legaten Erzbischof W(alther) von Ravenna und Kardinal(priester) G(erhard von S. Croce in Gerusalemme) an Bischof O(tto) von Bamberg: Sie nehmen an, daß ihre Entsendung durch Papst Innozenz (II.) an den König und an die Fürsten des Reichs Otto bekannt sei, und teilen ihm mit, daß Lothar sie freundlich aufgenommen, aber seine Antwort bis zur Beratung mit den Fürsten vertagt habe (vgl. Reg. 242). Sie hätten geglaubt, daß Otto mit als erster im Dienst der Kirche um Hoftag geeilt wäre (fraternitatem vestram primam aut inter primos pro servitio ecclesiae ad curiam festinasse credidimus [Variante: credimus ]), und fordern ihn daher auf, ohne Ausflüchte so schnell wie möglich zu ihnen zu kommen, um mit den anderen Bischöfen die Botschaft und die Schreiben des Papstes zu vernehmen.

Überlieferung/Literatur

Drucke: Eccard, Cod. Udal. S. 357 Nr. 348 (unvollständig). Jaffé, Cod. Udal. S. 432 Nr. 249. Reg.: Brackmann, Germ. Pont. III S. 267 Nr. 55.

Kommentar

Vgl. F.-J. SCHMALE, Die Bemühungen Innozenz' II. um seine Anerkennung in Deutschland, in: ZKG 65 (1953/54) S. 251f., der jedoch anders als hier die erwähnte curia nicht auf Regensburg (Reg. 242, sondern auf den Würzburger Hoftag vom Oktober (Reg. 252) bezieht. Auch trifft seine Annahme nicht zu (S. 251), daß Walther von Ravenna sich noch am 20. August in Argenta aufgehalten habe, vgl. MARIO DA BERGAMO (= L. PELLEGRINI), Osservazioni sulle fonti per la duplice elezione papale del 1130, in: Aevum 39 (1965) S. 47f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 241, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1130-07-00_1_0_4_1_1_241_241
(Abgerufen am 26.03.2017).