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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar sendet Erzbischof Norbert von Magdeburg nach Halberstadt, wo dieser auf die Gegner Bischof Ottos mäßigend einwirken soll.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt im Brief Ottos von Halberstadt an Otto von Bamberg, Eccard, Cod. Udal. S. 344 Nr. 334. Jaffé, Cod. Udal. S. 449 Nr. 262: Illi vero, obstinationi suae iussa archiepiscopi postponentes nec non et Magdeburgensis archiepiscopi, qui ad sedandam hanc motionem regio iussu advenit, monita spernentes...

Kommentar

Über die Datierung des Briefes Ottos von Halberstadt an Otto von Bamberg in das Jahr 1127 vgl. BOGUMIL, Das Bistum Halberstadt, 1972 S. 259-261. Die Datierung der Entsendung Norberts ergibt sich aus dem im Schreiben Erzbischof Adalberts an Otto von Bamberg als Besprechungstermin über die Halberstädter Frage genannten Sonntag Exaudi, der im Jahre 1127 auf den 15. Mai fiel, ECCARD, a.a.O. S. 369 Nr. 362; JAFFÉ, a.a.O. S. 450 Nr. 263. Otto wurde von seinen Gegnern, den Halberstädter Regularkanonikern, der unkanonischen Wahl, der ungültigen Weihe und der Simonie beschuldigt, vgl. BOGUMIL, a.a.O. S. 214, PETKE, Lothar S. 308, 334, W.M. GRAUWEN, Norbertus, 1978 S. 186-188, W.M. GRAUWEN, Norbert, 1986 S. 136-138.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 138, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1127-05-15_1_0_4_1_1_138_138
(Abgerufen am 24.10.2017).