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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar wird von Boten gebeten, dem Elekt Gebhard von Würzburg Gnade zu erweisen, die Erlaubnis für sein Erscheinen vor dem Hof zu geben, und ihm Audienz zu gewähren. Obwohl Gebhard dreihundert Pfund Silber und die Stellung von Geiseln als Bürgen anbietet, daß, wenn er denn nicht die Bischofswürde behalten könne, ohne Widerstand abtreten werde, geht Lothar auf die Bitten des Würzburgers nicht ein.

Überlieferung/Literatur

Klageschrift Gebhards von Würzburg, Eccard, Cod. Udal. S. 348 Nr. 335. Jaffé, Cod. Udal. S. 411 Nr. 233: Ego ... legatos meos ad regem pro gratia sua ipsum precantes direxi. Trecentas libras argenti et insuper amicos meos, quos vellet, obsides pro hac condicione praebui, uti data mihi curia libere me admitteret audientiae et, si salva gratia regni et sacerdotii episcopari iuste non deberem, in gratia Domini et ecclesiae sine lite et contentione humilis descenderem. Sed nec hoc modo profeci.

Kommentar

Die Datierung ist unsicher. Es kommen auch noch die Monate bis zur Erhebung von Gebhards Nachfolger Embricho zu Weihnachten 1127 in Betracht, vgl. Reg. 151.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 134, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1126-12-00_1_0_4_1_1_134_134
(Abgerufen am 23.11.2017).