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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,1

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Lothar ertauscht einige Jahre nach dem Tode seiner Schwiegermutter Gertrud von Braunschweig gegen Hingabe ungenannter Güter von seiner Schwägerin, der Pfalzgräfin Gertrud, einen Teil von deren Erbe, darunter das Kloster St. Aegidien in Braunschweig, und unterstellt es seiner Herrschaft.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in DLo.III. 67 (= Reg. 410) von 1134: Postea vero quam eadem marchionissa Gertrudis mundo excessit, filię eius Gertrudi palatinę in parte hereditatis accepta idem monasterium in tutelam cessit ... Exactis autem aliquot annis cum prefata Gertrude palatina partem hereditatis quam acceperat datis aliis prediis cambivimus idemque monasterium sub nostram potestatem suscepimus. Reg.: Vogt, Herzogtum S. 160 Nr. 52.

Kommentar

Terminus post für den Tausch ist der Tod Gertruds von Braunschweig am 9. Dezember 1117, Ann. S. Aegidii Brunsvic. exc. zu 1117, MGH SS 30, 1 S. 11: Gertrud marchionissa Saxonie, socrus (so die Hs. nach freundlicher Mitteilung von Herrn Dr. K. Nass, Wolfenbüttel) Lotharii ducis, obiit..., Ann. S. Blasii Brunsvic. zu 1117, MGH SS 24 S. 824, Ann. Rosenv. zu 1117, MGH SS 16 S. 104, Ann. Saxo zu 1117, MGH SS 6 S. 754. Chron. Regia Coloniens. Rez. I zu 1117, MGH SSrerGerm 18 S. 57. Tag: Transl. S. Auctoris, MGH SS 12 S. 316, vgl. K. NASS, Der Auctorkult in Braunschweig und seine Vorläufer im frühen Mittelalter, in: NiedersächsJbLdG 62 (1990) S. 171f. - Zur Pfalzgräfin Gertrud sowie zum Kloster St. Aegidien vgl. Reg. 410 beziehungsweise Reg. 46.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,1 n. 57, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1117-12-09_1_0_4_1_1_57_57
(Abgerufen am 27.05.2017).