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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Stephan (IX.) nimmt (wie in n. 1378 angeordnet) den von Propst (Johannes) von Montecassino überbrachten Schatz dieses Klosters in Empfang und wird über die damit im Zusammenhang stehende Vision eines Mönchs informiert.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Leo Marsicanus, Chr. Casinensis II 97 (MG SS XXXIV 355); vgl. Amatus von Monte Cassino, Hist. Normannorum III 51 (De Bartholomaeis, FSI 76/1935, 167f.). Reg.: . Lit.: Höfler, Deutsche Päpste II 275; Tosti, Storia di Montecassino I 214ff.; Will, Restauration II 131f.; Robert, Étienne X 72; Wattendorff, Stephan IX. 50; Meyer von Knonau, Heinrich IV. I 78ff.; Robert, Pape belge: Étienne X 48; Palmarocchi, Montecassino e la conquista normanna 89; Borino, Riforma della Chiesa 479; Mann, Popes VI 222; Grégoire, Mont-Cassin dans la réforme 29; Wolf, Making History 101; Johrendt, Reisen der Reformpäpste 64; Hägermann, Papsttum am Vorabend des Investiturstreits 36f.

Kommentar

Entsprechend dem päpstlichen Befehl (n. 1378) brachten die Mönche den Klosterschatz Romam ... ad apostolicum. Als Stephan IX. jedoch von der Vision eines Mönchs Leo aus Amalfi (frater Leo nomine civis Amalfitanus) über eine wegen ihrer Beraubung weinende und entweder das Kloster (so die Chr.) oder die hl. Scholastika, die Schwester des hl. Benedikt (so Amatus) symbolisierende Frau hörte, wurde er von Reue über seine Vorgehensweise ergriffen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1379, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1058-03-00_3_0_3_5_2_1051_1379
(Abgerufen am 20.10.2017).