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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Stephan (IX.) befiehlt den Propst von Montecassino mit 12 von ihm selbst in einem Brief bestimmten Mönchen zu Beratungen zu sich (nach Rom).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Leo Marsicanus, Chr. Casinensis II 94 und III 9 (MG SS XXXIV 353 und 369f.). Reg.: J 3314; Di Meo, Annali VII 386; IP VIII 139 n. *80; JL *4371. Lit.: Tosti, Storia di Montecassino I 213; Will, Restauration II 129; Hirsch, Desiderius 16f.; Wattendorff, Stephan IX. 34; Meyer von Knonau, Heinrich IV. I 30f., 75; Palmarocchi, Montecassino e la conquista normanna 90; Wollasch, Wahl Nikolaus' II. 57; Houben, Normanni e Montecassino 354; Hägermann, Papsttum am Vorabend des Investiturstreits 32.

Kommentar

Die Quelle erzählt, dass der Papst unmittelbar nach seiner Weihe den Propst von Montecassino mit den Mönchen, quos litteris ipse significabat, zu sich gerufen habe. Überbringer des Briefes waren die aus der päpstlichen Begleitung ins Kloster zurückgeschickten Mönche (n. 1338); genauer identifizieren lässt sich von diesen Personen nur Desiderius, der spätere Abt, von dem an der zweiten Quellenstelle berichtet wird. Der Propst wird von Borino (Riforma della chiesa 477f.) als Johannes von Capua identifiziert, vgl. aber den Kommentar von Hoffmann in Leo Marsicanus, Chr. Casinensis [MG SS XXXIV] 353 Anm. 12); zum weiteren Verlauf der Angelegenheit vgl. n. 1340.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1339, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-08-03_3_0_3_5_2_1011_1339
(Abgerufen am 24.01.2017).