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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Viktor (II.) schickt Abt Petrus von Montecassino in sein Kloster zurück und stellt den eigenen Besuch oder den von Gesandten zur Verhandlung der strittigen Abtwahl in Aussicht.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Leo Marsicanus, Chr. Casinensis II 91 (MG SS XXXIV 346). Reg.: . Lit.: Di Meo, Annali VII 378; Höfler, Deutsche Päpste II 249; Tosti, Storia di Montecassino I 208f.; Polzin, Abtswahlen 39ff.; Goez, Gebhard I. als Papst Viktor II. 13f.; Hägermann, Papsttum am Vorabend des Investiturstreits 23.

Kommentar

Bei den Verhandlungen in Rom (nn. 1288, 1290) wurde beschlossen, dass das Kapitel von Montecassino die strittige Wahl entscheiden soll, aber unter Vorsitz des Papstes oder von dessen Legaten: in presentia totius conventus sive per se ipsum idem pontifex, sive per nuntios. Voraussetzung dafür war jedoch die erklärte Bereitschaft des Elekten Petrus, auf sein Amt zu verzichten, falls dies als Ergebnis der Verhandlungen gefordert würde. In ihr Kloster zurückgeschickt wurde die Delegation nach Abschluss der Synode n. 1290.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1291, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-04-00_6_0_3_5_2_963_1291
(Abgerufen am 19.10.2017).