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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Stephan IX. heilt durch sein Gebet den Sohn einer Witwe.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Eulogium hist. (Haydon, SS rer. Brit. 9/1 263). Reg.: . Lit.: .

Kommentar

Die Quelle berichtet, der Papst sei an Christi Himmelfahrt einer Frau begegnet, die den Tod ihres einzigen Sohnes beweint habe. Sofort habe Stephan IX. zu Gott gebetet und der Frau ihren Sohn unversehrt wieder hergestellt (Stephanus cuidam viduae die Ascensionis D. obviavit flenti pro morte unici filii sui; unde ipse ... in eodem loco oravit ad D., et Dei potentia viduae filium incolumen restauravit). Es handelt sich offensichtlich um eine spät und räumlich vom angeblichen Geschehen weit entfernt entstandene Papstlegende aufgrund von Lk 7, 12. Da in den Pontifikat des Papstes kein Himmelfahrtstag fiel (der 1057 am 8. Mai und 1058 am 28. Mai war, während Stephan IX. nur vom August 1057 bis zum März 1058 regierte, vgl. nn. 1311, 1313, 1396), lässt sich für das Regest keine genauere chronologische Einordnung erschließen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. †1314, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-00-00_2_0_3_5_2_986_1314
(Abgerufen am 16.01.2017).