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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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(Erz) Bischof (Petrus) von Amalfi berichtet Papst Stephan (IX.) unter eidlicher Versicherung in Gegenwart des Petrus Damiani über ein ihm mehrfach widerfahrenes Hostienwunder.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Petrus Damiani, Brief 102 (1063-1064) (Reindel, Briefe des Petrus Damiani, MG Briefe IV/3, 118-138, 120). Reg.: – . Lit.: Browe, Eucharistische Wunder 116; Fulton, Judgement 505; vgl. Browe, Eucharistie 266ff.

Kommentar

Im Zusammenhang seiner Ausführungen über Wundergeschichten berichtet Petrus Damiani dem Abt Desiderius von Montecassino auch von der Geschichte, die der Amalfinater Erzbischof dem Papst erzählt hat (ille finitimus ... Amalfitanus episcopus, nomen nescio, Stephano Romano pontifici me praesente sub iureiurando sepe testatus est). Gegenstand der Erzählung sei ein dem Erzbischof mehrfach begegnetes Wunder gewesen, durch welches er bei der Wandlung des Brotes das Fleisch (Christi) in Händen gehalten habe (in ipsa confractatione salutaris hostiae rubra prorsus ac perfecta caro inter eius manus apparuit). Welcher Erzbischof der berichtende war, wird nicht gesagt, doch muss er bei der Abfassung des Schreibens 1063/4 verstorben gewesen sein; möglicherweise handelte es sich um Erzbischof Petrus, der Stephan IX. Friedrich 1054 auf der Legation nach Byzanz begleitet hatte (n. 1133).

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1324, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1057-00-00_11_0_3_5_2_996_1324
(Abgerufen am 25.01.2017).