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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Viktor (II.) wird von Bischof Petrus von Teramo, unterstützt von dessen Klerikern sowie den Bischöfen Bernhard von Ascoli (Piceno) und Wilhelm von Umana, über den schon von dessen Vorgängern beklagten Entzug der Burg de la Vitice samt Zubehör durch Teuto und dessen Söhne informiert (Petrus episcopus sedi s. Aprutii cum suis clericis ... et eius adiutorio Bernardus episcopus Asculanus et Guillelmus episcopus Umane ... reclamavit ad supradictum papam Victorium de ipso castro de la Vitice ... et suos antecessores reclamationem fecerunt super Teuto et filiis suis, quod ... castellum et sua pertinentia malo ordine possidebant).

Überlieferung/Literatur

Erw.: Placitum von 1056 Juli (Manaresi, Placiti III, FSI 97, 234 n. 403) (vgl. n. 1248). Reg.: vgl. IP IV 312 n. 7; Franchi, Ascoli pontificia 38 n. 24. Lit.: Ficker, Forschungen zur Reichsgeschichte II 322.

Kommentar

Im der Quelle wird von der Beschwerde des Bischofs im Rahmen der Gerichtssitzung selbst berichtet, allerdings erst im Anschluss daran die Versammlung der Teilnehmer der Gerichtssitzung erwähnt. Demnach muss angenommen werden, dass die Beschwerde des Bischofs Petrus vor der eigentlichen Gerichtssitzung stattfand und auch räumlich von dieser zu trennen ist. Auf die Beschwerde hin erfolgte die mehrfache Ladung der Beschuldigten (n. 1246), erst danach kam es zur datierten Gerichtssitzung (n. 1248). Wann und wo nun die Klage des Bischofs genau anzusetzen ist, lässt sich nicht sagen. Vermutlich war sie eine der Ursachen für die Reise des Papstes in die Abruzzen.

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1245, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1056-07-00_1_0_3_5_2_917_1245
(Abgerufen am 30.03.2017).