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RI III Salisches Haus (1024-1125) - RI III,5,2

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Papst Viktor (II.) ermahnt König Heinrich (I.) von Frankreich mehrfach, keine Simonie auszuüben.

Überlieferung/Literatur

Erw.: Humbert, Libri tres adversus simoniacos III 7 (Robison 284f.). Reg.: – . Lit.: Fliche, Réforme I 301; Mann, Popes VI 192; Michel, Antisimonistische Reordinationen 40f.; Michel, Folgenschwere Ideen 79; Vrégille, Hugues de Salins I 271f.; Boshof, Lothringen 109; Vrégille, Hugues 212.

Kommentar

Humbert berichtet, der König sei, obwohl multoties a ... pontificibus apostolicae sedis d. ... Victore super tanta apostasia admonitus et correptus, peior in dies fiat. Heinrich I. war wegen seiner simonistischen Vergehen bekannt, wohl schon die Synode von Reims 1049 war von Leo IX. u. a. aus diesem Grund berufen worden, jedenfalls hat der König, weil er zusammen mit seinem hohen Klerus entsprechende Maßnahmen befürchtete, sich jener Synode entzogen (vgl. nn. 604, 627.9). Wie Viktor II. hatte schon der Vorgänger entsprechende Ermahnungen ausgesprochen (n. 481).

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Empfohlene Zitierweise

RI III,5,2 n. 1195, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1055-00-00_27_0_3_5_2_867_1195
(Abgerufen am 24.07.2017).